

Weihnachten wird traditionell mit Geschenken in Verbindung gebracht. Dabei kann es sich sowohl um einfache als auch um kostspielige und aufwändige Sachen wie Kleidung, Schmuck und Spielzeug bis hin zu komplexen Hightech-Geräten handeln.
Wichtiger als das Geschenk selbst ist der Gedanke, das Motiv des Schenkenden. Wenn in der Geschäftswelt ein Geschenk als Ausdruck der Wertschätzung und ohne jegliche Verpflichtung überreicht wird, wird dies normalerweise geschätzt. Wenn das Geschenk aber dazu dienen soll, die Person für weitere Geschäftsbeziehungen oder Aufträge zu gewinnen, so ist das Motiv fragwürdig. Einige Firmen verbieten ihren Mitarbeitern grundsätzlich, solche Geschenke zu machen oder anzunehmen. Das soll ausschließen, dass Mitarbeitende in Versuchung geraten, die Firmenethik aufs Spiel zu setzen oder dass der Anschein erweckt wird, man wolle unmoralische Bestechungsgeschenke (und illegale Schmiergelder) anbieten.
Was war das beste Geschenk, das Sie jemals erhalten haben? War es ein Geschenk, das viel Geld gekostet hat oder eines mit Gefühlswert von jemand, der Ihnen nahe steht? Mir fällt es schwer, mich auf das beste materielle Geschenk zu besinnen. Es ist jedoch leicht zu sagen, welches das größte – und bei weitem kostbarste Geschenk überhaupt ist, das ich jemals im Leben erhalten habe: An Weihnachten feiern wir die Geburt von Jesus Christus. Die Bibel sagt uns, dass er der Sohn Gottes ist – Gott als Mensch geboren – und erklärt, dass er das ultimative Geschenk Gottes an uns ist. Sein Motiv ist reine Liebe: «Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe.»1 Zu Weihnachten erinnern wir uns an die Geburt eines Babys. Dieses Kind kam jedoch auf die Welt, um «unseren Tod», die ewige Trennung von Gott auf sich zu nehmen und am Kreuz für uns zu sterben.
Leider unterschätzen manchmal sogar Menschen, die Christus nachfolgen, dieses Geschenk. Aber «ewiges Leben» beginnt nicht erst nach dem Tod. Es fängt in dem Augenblick an, wo wir Jesus als Erretter und Herr persönlich annehmen. Er sagte: «Ich bin gekommen, damit sie Leben haben und es in Überfluss haben.»2 Eine andere Übersetzung nennt es «Leben in Fülle haben». Dieses Leben in Fülle bezieht sich nicht zwingend auf fassbare Dinge. Gemeint ist die Fähigkeit, das Leben sowohl auf dieser Erde als auch in der Ewigkeit erfüllt leben zu können.
Gott hat jeden von uns mit einzigartigen Fähigkeiten, Talenten und Stärken geschaffen. Nur durch das Leben, das Christus uns schenken möchte, können wir so leben, wie der Meisterdesigner dies für uns vorgesehen hat.
Haben Sie sein Geschenk angenommen? – Es ist das Geschenk der Vergebung der Sünden (unser Versagen bei der Einhaltung von Gottes Standard und Geboten) und der Versöhnung mit Gott. «Gott aber erweist seine Liebe gegen uns darin, dass Christus, als wir noch Sünder waren, für uns gestorben ist.»3
Falls Sie dies noch nicht getan haben, wäre diese Weihnachtszeit ein großartiger Zeitpunkt. Es würde dann wirklich ein unvergessliches Weihnachtsfest für Sie!
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1 Johannes, Kapitel 3, Satz16
2 Johannes, Kapitel 10, Satz 10
3 Römer, Kapitel 5, Satz 8
Übersetzung: Vera Flohr, Bonn, E-mail Adresse: Vera.G.Flohr(at)gmx.de Bibelzitate sind der Übersetzung Hoffnung für Alle entnommen,
wenn nicht anders angegeben.
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ist Vizepräsident bei Leaders Legacy Inc., eine gemeinnützige Organisation in Atlanta, Georgia, USA. Er hat Business at its Best: Timeless Wisdom from Proverbs for Today’s Workplace geschrieben und ist Co-Autor von The Heart of Mentoring: 10 Proven Principles for Developing People to Their Fullest Potential zusammen mit David A. Stoddard