

Letzte Woche haben wir uns mit den 5 häufigsten Ursachen für das Versagen befasst. Diese Woche möchte ich hilfreiche Schritte für einen Neuanfang nach einer Niederlage aufzeigen:
1. Übernehmen Sie Verantwortung für die Niederlage. Wenn Sie einen Fehler gemacht haben, geben Sie es zu. Willkommen bei den Menschen. Beschuldigen Sie nicht andere. Verlierer schieben gerne die Schuld auf unglückliche Umstände, die Wirtschaft, ihren Chef, den Ehepartner oder sogar auf Gott. Gewinner beschuldigen nie andere und rechtfertigen sich auch nicht selbst, wenn sie versagen.
Nach einer Gewinnserie von 88 Spielen verlor die UCLA Basketballmannschaft gegen Notre Dame, nachdem sie bereits 11 Punkte in Führung lag. Die Zeitungsüberschrift am nächsten Tag lautete: „Coach Wooden sagt: ‚Gebt mir die Schuld! ‘“ Dieser Trainer war ein Gewinner. In Sprüche 28, 13 steht: “ Wer seine Sünden vertuscht, hat kein Glück; wer sie aber bekennt und meidet, über den erbarmt sich der Herr.“
2. Erkennen Sie die Vorteile Ihrer Niederlage. Wir können viel aus Fehlschlägen lernen. Zum Beispiel:
Sie zeigen uns, was nicht funktioniert. Der Erfinder Thomas Edison hat gesagt: “Nenne es nicht Niederlage. Nenne es Lektion!“
Man wird zu mehr Kreativität gezwungen. Suchen Sie nach neuen Wegen, um das Projekt zu erledigen.
Sie bewahren vor Arroganz und Egoismus. Wenn alles, was Sie tun atemberaubender Erfolg wäre, könnte es keiner mit Ihnen aushalten.
Sie werden gezwungen zu überdenken, was wirklich wichtig ist im Leben. Niederlagen sind ein Weg Gottes, damit wir über unsere Lebenseinstellung nachdenken.
In Sprüche 20, 30 steht: „Schläge sind ein wirksames Mittel … - sie helfen dem Menschen, sich zu bessern.“ (Der Verfasser hat eine englische Übersetzung benutzt, die etwa so lautet: „Manchmal bedarf es einer schmerzlichen Situation, damit wir unsere Wege ändern.“ V.F.)
3. Bitten Sie Gott um Weisheit, um die Ursachen zu verstehen. Warum ist es schief gegangen? Habe ich vielleicht selber die Voraussetzungen für die Niederlage geschaffen? Es gibt viele unbewusste Gründe, mit denen wir uns selber sabotieren:
Angst vor Erfolg. Erfolg bedeutet vielleicht, dass wir mehr Verantwortung übernehmen müssen, als wir eigentlich tragen möchten.
Schuldgefühle. Wenn Sie das Gefühl haben, dass Sie den Erfolg gar nicht verdienen, dann haben Sie sich vielleicht von Anfang an auf Versagen programmiert.
Abneigung. Manche Menschen versagen, um es denen heimzuzahlen, die sie unter Druck setzen.
Wenn wir sie suchen, wird Gott uns mit der Weisheit ausstatten, die wir brauchen, um aus unseren Niederlagen wichtige Erkenntnisse zu gewinnen. Jakobus 1, 15 verspricht: „Wenn es jemandem von euch an Weisheit fehlt, soll er Gott darum bitten, und Gott wird sie ihm geben.“
4. Vergessen Sie die Vergangenheit und konzentrieren Sie sich auf die Zukunft. Das Vergangene soll vergangen bleiben. Man kann es nicht mehr ändern. Es ist wie Wasser, das bereits unter der Brücke hindurchgeflossen ist. Wir können es nicht zurückbringen, also hören Sie auf, sich weiter darüber zu sorgen, sondern bewegen Sie sich nach vorne.
Mit großem Verständnis für den Schmerz der Niederlage und der Vergeblichkeit, das Vergangene wieder gut zu machen, schreibt Paulus sehr weise: „Ich will alles vergessen, was hinter mir liegt, und schaue nur noch auf das Ziel vor mir. Mit aller Kraft laufe ich darauf zu …“ (Philipper 3, 13 – 14).
Übersetzung: Vera Flohr, Poppenhausen, E-Mail Adresse: vera.g.flohr(at)gmx.de und www.veraflohr.de Bibelzitate sind der Übersetzung Hoffnung für Alle entnommen, wenn nicht anders angegeben.
CBMC INTERNATIONAL: Bob Milligan, President.
Tel.: +1 402 431 0002 - Fax: +1 402 431 1749
Address: 1065 N. 115th Street, Suite 210, Omaha, Nebraska 68154, USA.
E-mail: nbrownell(at)cbmcint.org - Internet: www.cbmcint.org
USA-Omaha, Nebraska
(Copyright 2004, Integrity Resource Centre, Inc.) Rick Warren. Er gehört zum Mitarbeiterkreis von CBMC in Omaha, Nebraska, USA