

Feuer zerstört Wohnhäuser, und Familien verlieren ihr gesamtes weltliches Eigentum. Wir werden über den völlig unerwarteten Tod eines geliebten Menschen benachrichtigt. Die Wirtschaft entwickelt sich drastisch nach unten und hinterlässt Investitionsscherben. Ohne Warnung informiert ein Vorgesetzter seine langjährige Mitarbeiterin, dass sie nun keinen Arbeitsplatz mehr hat. Wie nach Murphys Gesetz: „Wenn etwas schiefgehen kann, dann wird es geschehen.“
In der Bibel steht diese Wahrheit etwas anders: „Und trotzdem geschieht so viel Sinnloses auf der Welt: Da geht es rechtschaffenen Menschen so schlecht, wie es den Gottlosen gehen sollte.“ (Prediger 8, 14). Was sollen wir tun, wie sollen wir reagieren, wenn wir mit Tragödien oder anderen Widrigkeiten konfrontiert werden? In dieser Woche möchte ich Gottes Wort selbst reden lassen:
1. Trauer loslassen. Verleugnen Sie nicht Ihre Trauer und ignorieren Sie sie auch nicht. Erzählen Sie Gott ganz genau, wie es Ihnen geht. „Glücklich sind die Trauernden, denn sie werden Trost finden.“ (Matthäus 5, 4). „… schüttet euer Herz bei ihm aus! Gott ist unsere Zuflucht.“ (Psalm 62, 9). „Der Herr ist denen nahe, die verzweifelt sind, und rettet jeden, der alle Hoffnung verloren hat.“ (Psalm 34, 19).
2. Von anderen helfen lassen. Isolieren Sie sich nicht. Holen Sie sich Unterstützung durch Freunde, und wenn Sie in einer Kirchengemeinde sind, dann durch Ihre geistlichen Geschwister. „Jeder soll dem anderen helfen, seine Last zu tragen.“ (Galater 6, 2).
3. Der Bitterkeit absagen. Sie haben die Wahl: Bitter oder besser zu werden. „Seht zu, dass keine bittere Wurzel unter euch Fuß fassen kann, denn sonst wird sie euch zur Last werden und viele durch ihr Gift verderben.“ (Hebräer 12, 15 Neues Leben).
WIE KÖNNEN WIR BITTERKEIT VERMEIDEN?
Annehmen, was nicht zu ändern ist. „Streck deine Hände empor und bete zu Gott!...unerschütterlich und furchtlos stehst du im Leben deinen Mann!“ (Hiob 11, 13+15).
Auf das fokussieren, was da ist, nicht auf das Verlorene. „Dankt Gott in jeder Lage! Das ist es, was er von euch will und was er euch durch Jesus Christus möglich gemacht hat.“ (1. Thessalonicher 5, 18).
4. An das, was wichtig ist denken. Beziehungen, nicht Dinge, sind am wichtigsten. Jesus sagt: „Das wahre Leben wird nicht daran gemessen, wie viel wir besitzen.“ (Lukas 12, 15 Neues Leben). „Denn wir sind ohne Besitz auf diese Welt gekommen, und genauso werden wir sie auch wieder verlassen.“ (Timotheus 6, 7).
5. Sich auf Jesus verlassen. Das ist das Geheimnis, um Kraft für das Durchstehen schwerer Zeiten aufzubringen. „… ich kann Mangel leiden und Überfluss haben. Alles kann ich durch Christus, der mir Kraft und Stärke gibt.“ (Philipper 4, 12-13).
WIE GEHT DAS?
1. Sich auf Christus stützen. „Wer dem Herrn vertraut, ist wie der Berg Zion; er steht fest und unerschütterlich.“ (Psalm 125, 1). „Herr, du gibst Frieden dem, der sich fest an dich hält und dir allein vertraut!“ (Jesaja 26, 3). „Nichts wird ihn zu Fall bringen, einen solchen Menschen vergisst man nicht! Er fürchtet sich nicht vor schlechter Nachricht, denn sein Glaube ist stark - er vertraut dem Herrn.“ (Psalm 112, 6-7).
2. Hören Sie auf die Wegweisung Jesu. „…denn mein Plan mit euch steht fest: Ich will euer Glück und nicht euer Unglück. Ich habe im Sinn, euch eine Zukunft zu schenken, wie ihr sie erhofft.“ (Jeremia 29, 11 Die Gute Nachricht).
3. Schauen Sie auf Jesus als Retter. „Gott ist unsere Zuflucht und Stärke, ein bewährter Helfer in Zeiten der Not. Darum fürchten wir uns nicht, selbst wenn die Erde erbebt, wenn die Berge wanken und in den Tiefen des Meeres versinken. (Psalm 46, 2-3).
4. Vergessen Sie die Vergangenheit und konzentrieren Sie sich auf die Zukunft. Das Vergangene soll vergangen bleiben. Man kann es nicht mehr ändern. Es ist wie Wasser, das bereits unter der Brücke hindurchgeflossen ist. Wir können es nicht zurückbringen, also hören Sie auf, sich weiter darüber zu sorgen, sondern bewegen Sie sich nach vorne.
Mit großem Verständnis für den Schmerz der Niederlage und der Vergeblichkeit, das Vergangene wieder gut zu machen, schreibt Paulus sehr weise: „Ich will alles vergessen, was hinter mir liegt, und schaue nur noch auf das Ziel vor mir. Mit aller Kraft laufe ich darauf zu …“ (Philipper 3, 13 – 14).
Übersetzung: Vera Flohr, Poppenhausen, E-Mail Adresse: vera.g.flohr(at)gmx.de und www.veraflohr.de Bibelzitate sind der Übersetzung Hoffnung für Alle entnommen, wenn nicht anders angegeben.
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